KI Glossar

Claude Code: /loop

Kurz erklärt

Ein Claude-Code-Slash-Befehl, der wiederkehrende Aufgaben, dynamische Prüfungen und geplante Prompts innerhalb einer Sitzung ausführt.

ClaudeClaude CodeZuletzt aktualisiert: 27.6.2026, 19:55:47
Auch bekannt als
/looploopClaude LoopLoop-BefehlScheduled Tasks
/loop in Claude Code Definition

/loop ist ein Slash-Befehl in Claude Code für wiederkehrende Prompts und sitzungsnahe Aufgabenplanung. Der Befehl startet einen Loop, der Prüfungen, Wartungsaufgaben oder eigene Anweisungen in festgelegten oder dynamischen Abständen ausführt. Mit einem Intervall wie /loop 5m check the deploy läuft der Prompt nach einem festen Zeitplan. Ohne Intervall wählt Claude einen passenden Abstand je Iteration.

Im Unterschied zu einem einmaligen Prompt hält /loop eine Aufgabe über mehrere Iterationen aktiv. Gegenüber klassischen Cron-Jobs bleibt der Ablauf stärker an die aktuelle Claude-Code-Sitzung gebunden. Verwandte Einträge sind Claude Code: /resume, Claude Code: claude --continue und LLM, weil sie ebenfalls Kontext, Sitzungen und automatisierte Arbeitsschritte betreffen.

Nutzung

/loop akzeptiert entweder ein Intervall mit Prompt, nur einen Prompt oder einen leeren Aufruf. Ein Aufruf wie /loop 20m /review-pr 1234 startet eine wiederkehrende Prüfung mit festem Abstand. Ein Aufruf ohne Intervall erlaubt Claude eine dynamische Taktung zwischen kurzen und längeren Wartezeiten. Ein leerer Aufruf nutzt den eingebauten Wartungsprompt oder eine vorhandene loop.md als Standardanweisung.

Damit grenzt sich /loop von One-Shot-Erinnerungen ab, die nur einmal feuern und danach enden. Der Befehl ähnelt Aufgabenplanung, bleibt aber näher an interaktiver Entwicklung, Pull-Request-Pflege und CI-Prüfung. Für dauerhafte Automatisierung passen eher Routines, GitHub Actions oder Desktop Scheduled Tasks. Für lokale Sitzungsarbeit ergänzt /loop besonders Claude Code: claude --resume.

Steuerung

/loop unterstützt feste Intervalle, dynamische Zeitwahl und einen Standardprompt über loop.md. Die Datei kann projektweit unter .claude/loop.md oder nutzerweit unter ~/.claude/loop.md liegen. Claude nutzt zuerst die projektweite Datei, falls beide Varianten existieren. Änderungen an loop.md gelten ab der nächsten Iteration und helfen, laufende Wartungsaufgaben feinzujustieren.

Im Vergleich zu einzelnen Kommandozeilenbefehlen bündelt /loop Wiederholung, Kontext und Arbeitsziel in einem laufenden Ablauf. Gegenüber dem Cron-Ausdruck bietet der Slash-Befehl eine natürlichere Steuerung innerhalb von Claude Code. Ähnliche Konzepte sind Automatisierung, Prompt und Claude Code, weil sie Anweisungen, Ausführung und Tool-Nutzung verbinden.

Grenzen

/loop eignet sich für sitzungsnahe Automatisierung, nicht für unbeaufsichtigte Dauerjobs. Geplante Aufgaben laufen nur im Rahmen der Claude-Code-Sitzung und enden spätestens nach der vorgesehenen Ablaufzeit. Mit Esc lässt sich ein wartender Loop stoppen. Plattform- und Umgebungsregeln können außerdem beeinflussen, ob ein leerer Loop den Wartungsprompt nutzt oder nur eine Hilfemeldung zeigt.

Damit unterscheidet sich /loop von Infrastruktur-Automatisierung, die unabhängig von einer aktiven Entwicklungssitzung läuft. Wer exakte Uhrzeiten, langfristige Jobs oder robuste Produktionstrigger benötigt, greift eher zu GitHub Actions, Routines oder systemnahen Schedule-Tools. Für kurze, kontextreiche Prüfzyklen in Claude Code liefert /loop dagegen eine einfache Brücke zwischen Prompting und Aufgabenplanung.